25. November 2009 (0)

Veranstaltung zu Hamburgs Antisemiten und ihren kritischen Bewunderern

Als wir uns einmal zu Israel verhalten wollten…
… und unversehens unsere alte Liebe zu „linken Zusammenhängen“ wiederentdeckten

Montag, 30. November 2009, 19 Uhr
Max & Moritz
Oranienstr. 162
Berlin-Kreuzberg

[…] In Hamburg aber soll alles beim Alten bleiben. Ausgerechnet diejenigen, die von den B 5-Schlägern bedroht und misshandelt wurden, verweigern, wie jeder gute Autonome auch, Aussagen bei Polizei und Justiz, die der Identifizierung und Aburteilung der Täter dienlich wären. Ausgerechnet die „Freunde Israels“, die darin gehindert wurden, sich den Film von Claude Lanzmann anzusehen, haben sich geweigert, die Polizei zur Hilfe zu holen, um so die Filmvorführung zu ermöglichen. Es kam noch schlimmer: Unter dem kryptisch-illiteraten Titel „Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch von links“ (Originaltext samt Unterschriftenkartell unter http://b-g-h-u.blogspot.com/) ist ein Bündnisaufruf erschienen, unterschrieben auch von vielen Leuten, die der Redaktion [Bahamas] freundschaftlich verbunden sind, der Lanzmann verhöhnt und die Israelsolidarität aus dem einzigen Grund preisgibt, weil man es sich mit der Linken nicht verderben will. Aus dem einzigen Grund, weil man ausgerechnet von gewaltfreien Antisemiten Schutz gegen gewaltbereite erwartet, weil man im Mistloch der linken Gnade sich wälzen will, statt ihnen als ein Ausdruck einer Sache dort, wo es sich anbietet, den Rest zu geben. […] – Weiterlesen

10. November 2009 (0)

Hitler hat gewonnen.

[…] Würde das, was Burg und seinesgleichen fordern, wirklich, dann gäbe es Israel nicht mehr. In dieser Vorstellung liegt der Kitzel für all diejenigen konformierenden Asozialen, für die das Fritz Bauer-Institut neuerdings Grabreden auf den Staat organisiert, der für seine jüdischen Bürger existentielle Sicherheit und für die Vernünftigen der Welt Notwendigkeit und Hoffnung inmitten des globalen Irrsinns bedeutet. Diese Erkenntnis, die in einem absolut anderen Sinne die Koinzidenz von „Hitler und Israel“, das heißt von Antisemitismus und verzweifelter Selbstverteidigung, einschließt, ist ganz woanders bewahrt – zum Beispiel in Claude Lanzmanns Film Warum Israel, dessen Aufführung in Hamburg einen Tag vor der Veranstaltung in Frankfurt durch genau jene autonomen Antinationalisten verhindert wurde, die sich von den theoretischen Schandtaten eines Avraham Burg inspirieren lassen. […] – Weiterlesen

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