Veranstaltung zu Hamburgs Antisemiten und ihren kritischen Bewunderern
Als wir uns einmal zu Israel verhalten wollten…
… und unversehens unsere alte Liebe zu „linken Zusammenhängen“ wiederentdeckten
Montag, 30. November 2009, 19 Uhr
Max & Moritz
Oranienstr. 162
Berlin-Kreuzberg
[…] In Hamburg aber soll alles beim Alten bleiben. Ausgerechnet diejenigen, die von den B 5-Schlägern bedroht und misshandelt wurden, verweigern, wie jeder gute Autonome auch, Aussagen bei Polizei und Justiz, die der Identifizierung und Aburteilung der Täter dienlich wären. Ausgerechnet die „Freunde Israels“, die darin gehindert wurden, sich den Film von Claude Lanzmann anzusehen, haben sich geweigert, die Polizei zur Hilfe zu holen, um so die Filmvorführung zu ermöglichen. Es kam noch schlimmer: Unter dem kryptisch-illiteraten Titel „Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch von links“ (Originaltext samt Unterschriftenkartell unter http://b-g-h-u.blogspot.com/) ist ein Bündnisaufruf erschienen, unterschrieben auch von vielen Leuten, die der Redaktion [Bahamas] freundschaftlich verbunden sind, der Lanzmann verhöhnt und die Israelsolidarität aus dem einzigen Grund preisgibt, weil man es sich mit der Linken nicht verderben will. Aus dem einzigen Grund, weil man ausgerechnet von gewaltfreien Antisemiten Schutz gegen gewaltbereite erwartet, weil man im Mistloch der linken Gnade sich wälzen will, statt ihnen als ein Ausdruck einer Sache dort, wo es sich anbietet, den Rest zu geben. […] – Weiterlesen

