14. Februar 2013 (5)

Kampfbegriff „besetzte Gebiete“

Auf einen etwas älteren Artikel sei hier verwiesen, der ein immer noch aktuelles Thema beleuchtet: Eine Grundlage dafür, um den antisemitischen Terror der „Palästinenser“ als wenigstens moralisch unbedenklichen Kampf zur Befreiung unrechtmäßig in Besitz genommenen Landes umzudeuten, ist die Bezeichnung einiger Landstriche Israels als „besetzte Gebiete“.

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12. Februar 2009

Es gibt keine besetzten Gebiete.

[…] Warum Israels Präsenz in den Gebieten nicht als „Besetzung“ bezeichnet werden kann, wird an drei Punkten deutlich.
Erstens: Israel hat keinen Krieg initiiert, um Land zu erobern. Israel wurde vielmehr 1967 angegriffen und führte einen Verteidigungskrieg, um das Land und Volk Israel zu retten.
Zweitens: Israel hat keinem souveränen Staat Land weggenommen. 1967 waren die „besetzten Gebiete“ (das Westjordanland und der Gazastreifen) illegal in den Händen Jordaniens und Ägyptens. Ihre Präsenz dort war von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt – nicht einmal von den Staaten der Arabischen Liga.
Drittens: 1922 hatte der Völkerbund die 1967 eroberten Gebiete für eine jüdische Besiedlung versprochen. Alle Resolutionen dieser internationalen Körperschaft wurden von den Vereinten Nationen übernommen und in deren Entscheidungen miteinbezogen (Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen).
Es gibt in der Geschichte keine Analogie dafür, dass in einem Verteidigungskrieg eroberte Gebiete unter ähnlichen Umständen als „besetzte Gebiete“ betrachtet wurden und nicht als Basis für Grenzveränderungen in einem Friedensvertrag. […] – Arthur Cohn: Denn sie wissen nicht, was sie sagen

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