28. Juni 2006

Ausgabe von „Verteidigt Israel!“ vom 28. Juni 2006

Nur eine Pause im Krieg gegen Israel

Von Henryk M. Broder
Das Abkommen zwischen Hamas und Fatah schürt wieder einmal die Hoffnung auf Frieden in Nahost. Aber eine Anerkennung Israels haben die Palästinenser ernsthaft nicht im Sinn. Dem Judenstaat bleibt nichts anderes, als Härte zu zeigen.
Jerusalem – Wieder einmal sind die Palästinenser dabei, die Israelis Mores zu lehren. Der Bau eines Tunnels, der routinierte Überfall auf einen Armee-Posten und die Entführung eines israelischen Soldaten nach Gaza haben nicht nur Bewegung in den Grabenkrieg gebracht. Sie haben den Israelis die Grenzen ihrer Macht vor Augen geführt und den Palästinensern das zwar kurze, aber erhebende Gefühl der Überlegenheit verschafft – zumal ein Angriff auf eine Armee-Einheit nicht unbedingt als ein Terrorakt eingestuft werden kann.
Bis jetzt haben die Palästinenser selbstgebaute Kassam-Raketen mit geringer Reichweite aus Gaza nach Israel gefeuert, worauf die Israelis mit „gezielten Tötungen“ reagierten, bei denen allerdings meistens Unschuldige und Unbeteiligte ums Leben kamen. Das war, auch wenn es zynisch klingt, business as usual und entsprach der Situation im Norden, an der israelisch-libanesischen Grenze, wo der Rückzug Israels aus dem Südlibanon die Lage geklärt aber nicht befriedet hatte. […] Weiterlesen (PDF, Druckvorlage)

24. Juni 2006

Ausgabe von „Verteidigt Israel!“ vom 17. Juni 2006

Eine Kritik an deutschen Winkelementen auf proisraelischen Kundgebungen

Meine Damen und Herren,
am 11.6. haben einige Leute schwarz-rotgoldene Fahnen auf die Nürnberger Kundgebung gegen Achmadinedschad mitgebracht. Das war unpassend, und ich fände es nützlich, hier in Frankfurt Kundgebungsteilnehmer mit deutschen Fahnen aufzufordern, sie bitteschön wieder einzupacken.
Ich bin mir zwar fast sicher, dass solche Patrioten weit verbindlichere Freunde Israels sind als sogenannte Kritiker, die nur darauf gelauert haben, unsere Kundgebungen wegen zwei Fahnen und einem bayerischen Innenminister als nationalistisch, rassistisch und im Kern sogar antisemitisch zu verunglimpfen. Lassen Sie mich trotzdem meine Kritik an deutschen Winkelementen auf proisraelischen Kundgebungen begründen: […] Weiterlesen (PDF, Druckvorlage)

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